Achtung! GERMENS FAKESHOPS aufgetaucht! Nicht bestellen – Betrug im Internet!
Update vom 7. Februar 2026
Am Freitagmittag, 6. Februar 2026, richtet sich auf der Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente“ der Blick erneut auf ein Thema, das vielen mittelständischen Unternehmen inzwischen beinahe so vertraut ist wie der eigene Produktkatalog: dreiste Nachahmung. Zum 50. Mal verleiht die Aktion Plagiarius e.V. ihren Negativpreis „Plagiarius“ – eine Auszeichnung, die bewusst nicht die Opfer ehrt, sondern die Täter benennt. Das Prinzip ist einfach: Öffentlichkeit als Abschreckung. Und gerade im digitalen Zeitalter, in dem Copy-Paste ganze Geschäftsmodelle ersetzt, ist die Methode aktueller denn je.
Ein Fall, der die Dimension der Problematik besonders anschaulich macht, betrifft das Chemnitzer Modelabel GERMENS. Zwei Fake-Shops – nach außen professionell gestaltet, ohne sauberes Impressum und mit rechtswidrigen Widerrufsbedingungen – gaben sich im Zeitraum von Juli bis November 2025 als „GERMENS“ aus. Logo, Texte und Produktfotos wurden 1:1 kopiert. Angeboten wurden die Produkte zu Preisen, die deutlich unter den realen Herstellungskosten lagen. Die Mechanik dahinter ist typisch für Fake-Shops: Es wird Vertrauen aufgebaut, Geld eingesammelt – geliefert wird nicht. Für Verbraucher ist der Schaden unmittelbar, für Markenhersteller beginnt zusätzlich eine zweite Belastung: der Kampf um die eigene Reputation.
GERMENS steht im Original für künstlerisch gestaltete Hemden, die nicht als Massenware entstehen, sondern als tragbare Kunst: auffällige Designs, hochwertige Baumwollstoffe, Fertigung in kleinen Serien und mit handwerklichem Anspruch. Genau diese Kombination macht die Marke für Nachahmer attraktiv – und für Betrüger nützlich. Denn ein glaubwürdiger Auftritt mit professionellen Bildern und emotionalen Texten senkt die Hemmschwelle beim Kauf. Der Schaden ist dabei zweischichtig: Zum einen werden Kundinnen und Kunden betrogen, zum anderen wird ein Unternehmen in eine Situation gezwungen, in der es sich gegen Handlungen verteidigen muss, die es nie begangen hat.
Die Aktion Plagiarius macht solche Fälle sichtbar – nicht als juristische Instanz, sondern als moralische und gesellschaftliche Bewertung. Der Verein kann nicht „Recht sprechen“, aber er darf benennen, was er als rücksichtslos und verwerflich einstuft: plumpe 1:1 Nachahmungen, die täuschend ähnlich aussehen, und Geschäftsmodelle, die von der Kreativleistung anderer profitieren. Die Trophäe, ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase, steht sinnbildlich für die Profite, die Nachahmer auf Kosten von Kreativwirtschaft und Industrie erzielen.
Dass es bei Produkt- und Markenpiraterie längst nicht mehr um einzelne „schlaue Kopien“ geht, sondern um ein globales Milliardenbusiness, zeigt die Bandbreite der Preisträger 2026. Der 1. Preis geht an Fälschungen eines Flaschen-Sets für Neugeborene, das dem Original „Philips Avent Natural Response“ nachempfunden ist: Die Fake-Produkte wurden unter dem Namen „AVEAT“ vertrieben – ein Detail, das bereits die Absicht verdeutlicht, Verwechslung zu provozieren. Gerade bei Babyprodukten ist die Frage nach Materialqualität, Hygiene und Sicherheitsstandards existenziell.
Der 2. Preis betrifft eine Fälschung aus dem Sanitärbereich: Der Waschtischmischer „AXOR MyEdition“ (Hansgrohe) wurde über Online-Shops beworben – teils mit Originalfotos – und zu Spottpreisen angeboten. Der Fall steht exemplarisch für die Professionalität organisierter Fälscher-Netzwerke: arbeitsteilige Produktion, digitale Vermarktung, internationale Distribution. Die Aufdeckung solcher Strukturen ist teuer, zeitintensiv und ohne lokale Behörden oft kaum möglich.
Der 3. Preis zeigt, dass selbst Designklassiker nicht sicher sind: Die „Stapelliege Klassik“ (Design Rolf Heide, 1966) wurde in einer Billigversion vertrieben. Kundenbewertungen sprechen von schlechter Verarbeitung und Instabilität – und belegen damit einen typischen Effekt: Das Plagiat beschädigt das Vertrauen in eine Formensprache, die eigentlich für Qualität steht.
Zwei Sonderpreise setzen zusätzliche Schlaglichter. Der Sonderpreis „Plagiats-Tsunami“ adressiert die Copy-Flut bei Besteck-Sets „KLIKK“ und „KLIKK POCKET“ von Koziol – und damit auch die Rolle großer Plattformen. Entfernen auf Hinweis ja, Prävention und „Stay-Down“ nein: Genau diese Lücke nutzen Anbieter, die identische Produkte samt Bildern und Texten immer wieder einstellen. Der Sonderpreis „FAKE-SHOP“ wiederum benennt explizit die betrügerische Shop-Kopie im Fall von GERMENS – inklusive des Hinweises auf den Fakeshopfinder der Verbraucherzentrale als praktische Hilfe für Konsumenten.
Fünf weitere „Auszeichnungen“ zeigen, wie breit das Feld inzwischen ist: ein Schalterprogramm, das sich eng an ein Marken-Original anlehnt; gefälschte „Philips OneBlade“ Ersatzklingen, die Sicherheitsrisiken bergen; nachgemachte „CHEERS“-Sektgläser mit identischen Sprüchen; ein technisch komplexer Gebäckformer, bei dem nicht nur Design, sondern viele Komponenten kopiert wurden; sowie gefälschte „PILOT FriXion“-Stifte, bei denen sogar Marke und Händlerrolle vorgetäuscht wurden.
Hinter all dem steht ein strukturelles Problem, das der Pressetext klar adressiert: Der europäische Markt wird mit Billigartikeln und Fälschungen überschwemmt – häufig ungeprüft, falsch deklariert und nicht EU-konform. Wirtschaftsverbände fordern deshalb mehr Durchsetzung bestehender Regeln, mehr Haftung und Prävention bei Plattformen, wirksamere Sanktionen und ein gesetzlich verankertes Stay-Down-Gebot. Gleichzeitig bleibt Aufklärung entscheidend: Ohne Nachfrage kein Geschäft.
Für GERMENS ist die Nominierung im Rahmen des Plagiarius ein öffentliches Signal: Hier geht es nicht um ein „gewonnenes“ Urteil, sondern um das Sichtbarmachen einer Betrugsmasche, die Kreative und Markenhersteller zunehmend trifft. In Zeiten, in denen Fake-Shops binnen Tagen entstehen und in denen KI das Kopieren erleichtert, wird die Frage nach Schutzrechten, Plattformverantwortung und Verbraucherbildung zur Standortfrage. Der Plagiarius liefert dazu seit 50 Jahren eine unbequeme, aber wirksame Form der Aufklärung – und erinnert daran, dass Innovation nicht aus Copy-Paste entsteht, sondern aus Mut, Arbeit und dem Respekt vor dem Original.
Sachsen-Fernsehen berichtet über den GERMENS Fakeshop und interviewt René König
⚠️ Wichtige Kundeninformation: Fakeshop unter jeffkelleher.shop entdeckt
Am 26. September 2025 haben uns aufmerksame Kundinnen und Kunden darauf hingewiesen, dass unter der Domain jeffkelleher.shop ein betrügerischer Fakeshop aktiv ist, der unsere Marke GERMENS artfashion missbraucht.
Wir haben sofort alle möglichen Schritte eingeleitet, um diesen Shop national und international zu melden: u. a. bei Cloudflare, ICANN, der Verbraucherzentrale sowie beim zuständigen Hosting-/Registrar-Abuse. Zudem wurde Anzeige bei der Polizei Sachsen erstattet (Cybercrime).
Nach aktuellem Kenntnisstand existiert der Fakeshop seit Juli 2025. Die dort gezeigten Artikel sind 1:1 unsere Produktbilder und -beschreibungen, die Preise sind jedoch frei erfunden – zu diesen Konditionen lassen sich unsere in Europa gefertigten Qualitätsprodukte nicht herstellen.
⚠️ Weiterer Fakeshop aufgetaucht.
Nach unserem Newsletter vom 2. Oktober 2025 zum ersten Fakeshop habe ich kurz darauf von einem aufmerksamen Leser eine Info erhalten zu einem weiteren Fakeshop:
https://www.noemibishop.shop
Wenn Sie weitere Fakeshops mit GERMENS Produkten oder Produkte mit ähnlichen Designs im Internet finden sollten, bitte informieren Sie uns!
Vielen Dank.
Unsere dringende Warnung:
Sie erhalten in den Fakeshops jeffkelleher.shop und noemibishop.shop keine Ware.
Bestellen Sie dort nicht!
Originale GERMENS Produkte gibt es ausschließlich bei www.germens.shop und in unseren Stores.
Bei einer Bestellung im gefälschten Onlineshop verlieren Sie Ihr Geld!
GERMENS artfashion aus Chemnitz steht in keiner Verbindung zu dieser Website und ist nicht haftbar für Schäden, die durch Bestellungen auf dem Fakeshop entstehen. Wir wehren uns mit allen rechtlichen und technischen Mitteln gegen diesen Betrug.
Helfen Sie mit: Wenn Sie weitere fragwürdige Seiten entdecken, die vorgeben, GERMENS zu verkaufen, informieren Sie uns bitte umgehend über unsere Kontaktseite.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Vertrauen.
Ihr René König
Gründer und Inhaber von GERMENS artfashion
Hier finden Sie Unterlagen die den Fakeshop als Fälschung belegen
Pressemitteilung vom 29.09.2025
GERMENS warnt vor Fakeshop aus Hongkong: Chemnitzer Modemarke kämpft gegen Onlinebetrug
Gefälschte Online-Shops nutzen GERMENS-Designs und schädigen Verbraucher – Unternehmen geht rechtlich gegen Cyberkriminalität vor
Chemnitz. Die Chemnitzer Modemarke GERMENS artfashion, bekannt für kunstvoll gestaltete Hemden, Blusen und T-Shirts, ist aktuell Ziel eines betrügerischen Fakeshops. Unter der Domain www.jeffkelleher.shop werden Produkte mit den unverwechselbaren GERMENS-Designs angeboten – ohne jede Genehmigung oder Verbindung zum Unternehmen.
Der Fakeshop gibt vor, Originalprodukte der Marke zu verkaufen, nutzt Bilder und Beschreibungen aus dem offiziellen Onlineshop www.germens.shop und lockt mit scheinbar echten Angeboten. Tatsächlich handelt es sich um eine gefälschte Seite ohne Impressum und ohne gültige Unternehmensdaten. Kundinnen und Kunden erhalten nach einer Bestellung keine Ware, verlieren ihr Geld und wenden sich anschließend enttäuscht an GERMENS – obwohl das Unternehmen mit der betrügerischen Seite nichts zu tun hat.
„Wir stehen für nachhaltige, in Europa gefertigte Kunstmode, die in enger Zusammenarbeit mit Künstlern entsteht. Wenn Kriminelle unsere Bilder und Texte kopieren, um ahnungslose Kunden zu täuschen, schadet das nicht nur den Betroffenen, sondern auch unserem Ruf als seriöse Marke“, erklärt GERMENS-Gründer René König. „Solche Fakeshops gefährden das Vertrauen in den Onlinehandel und können kleinen Marken erheblichen Schaden zufügen.“
GERMENS warnt ausdrücklich davor, auf jeffkelleher.shop oder ähnliche Domains zu bestellen. Originalprodukte gibt es ausschließlich unter germens.shop oder in den offiziellen Stores in Chemnitz. Der Fall wurde bereits bei Cloudflare, der Verbraucherzentrale, internationalen Registraren und Cybercrime-Stellen gemeldet. Eine Onlineanzeige bei der Onlinewache der Polizei Sachsen wurde gestellt.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher gilt: Vor jeder Bestellung im Internet prüfen, ob ein Impressum, eine deutsche Adresse und sichere Zahlungswege vorhanden sind. Fehlende Kontaktdaten oder auffällig günstige Preise sind oft ein Warnsignal.
Weitere Informationen zum Vorgang erhalten Sie hier: www.germens.shop/fakeshop-germens
Die Morgenpost Chemnitz berichtet am 30. September 2025 über den Fakeshop
Die TAG24 Chemnitz berichtet am 30. September 2025 über den Fakeshop
Die Freie Presse Chemnitz berichtet am 1. Oktober 2025 über den Fakeshop
Sachsen-Fernsehen dreht am 2. Oktober 2025 bei GERMENS im Geschäft zum Fakeshop
Sachsen-Fernsehen dreht am 2. Oktober 2025 bei GERMENS im Geschäft zum Fakeshop
GERMENS nahm 2022 am Wettbewerb „Plagiarius“ teil, um ein klares Zeichen gegen Produkt- und Markenpiraterie zu setzen. Der international beachtete Negativpreis rückt besonders dreiste Nachahmungen ins Licht und schärft Bewusstsein bei Verbraucher:innen und Handel für den Schutz geistigen Eigentums. Die Jury tagte am 14./15. Januar 2022 und prämierte mehrere exemplarische Fälle. Das Symbol, der schwarze Zwerg mit goldener Nase, steht für die Gewinne, die Fälscher auf Kosten kreativer Originale erzielen. Unsere Teilnahme macht deutlich: GERMENS steht für Originalität, Fairness und Respekt vor der Gestaltungsleistung – und engagiert sich aktiv dafür, dass Ideen, Design und Qualität geschützt bleiben.
Wissenwertes über GERMENS artfashion
🌟 Wissenswertes über GERMENS artfashion
GERMENS artfashion wurde 2010 in Chemnitz von René König gegründet – gemeinsam mit dem Künstler Gregor-T. Kozik. Die Idee: Kunst tragbar machen. Aus dieser Vision entstand eine Marke, die Mode, Kunst und Nachhaltigkeit auf unverwechselbare Weise verbindet.
Gregor T. Kozik und René König - Die Gründer von GERMENS artfashion, 2012
Was die Presse über GERMENS schreibt
Heute zählt GERMENS zu den außergewöhnlichsten Modelabels Deutschlands. Mehr als 70 Künstlerinnen und Künstler haben bereits Designs beigesteuert – jedes Hemd, jede Bluse und jedes Shirt ist ein echtes Kunstwerk auf Stoff.
Das Sortiment umfasst mittlerweile über 500 verschiedene Modelle in fünf Produktgruppen:
Zusätzlich bietet GERMENS exklusive Seidentücher – inspiriert von Kunstwerken, fein bedruckt und hochwertig verarbeitet.
🎨 Künstlerische Vielfalt & Exklusivität
Jedes Design entsteht in enger Künstlerkollaboration. Die Muster werden per Hand gestaltet, anschließend digital umgesetzt und in kleinen Auflagen produziert. So entstehen limitierte Kunsteditionen, die Sammlercharakter besitzen.
Besonders beliebt sind die limitierten Serien „Sieben auf einen Klick“, die nur in winzigen Stückzahlen erhältlich sind. Viele Modelle gelten bereits heute als begehrte Sammlerstücke.
🌱 Nachhaltig produziert in Deutschland und Europa
GERMENS steht für Qualität und Nachhaltigkeit. Die Stoffe werden in Deutschland bedruckt und verdelt, die Hemden und Blusen werden in Europa konfektioniert. So entsteht ein langlebiges Produkt mit klarem Bewusstsein für Umwelt und Handwerk.
Viele Stücke sind sofort verfügbar und können direkt geliefert werden. Auf Wunsch sind auch individuelle Anfertigungen und Unikate möglich. Wer zu Hause probieren möchte, nutzt den beliebten Anprobierservice. Neukunden empfehlen wir immer zuerst diese Seite zu lesen.
Textildruck von GERMENS Hemden in einem sächsischen Traditionsbetrieb
Eine Näherin arbeitet an einem GERMENS Hemd
✨ Prominente tragen GERMENS
GERMENS ist längst kein Geheimtipp mehr – auch zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Sport und Fernsehen zeigen sich begeistert. Eindrücke gibt es hier: Prominente in GERMENS.
Formel 1 Moderator Kai Ebel trägt GERMENS Hemden seit 2013. Hier mehr Bilder
Musiklegende Toni Krahl trägt GERMENS Hemden seit 2024. Hier mehr Bilder
🏬 GERMENS Stores in Chemnitz
Neben dem Onlineshop lädt GERMENS Modebegeisterte ein, die Kollektion live zu erleben – in den GERMENS Geschäften in Chemnitz. Dort kann man die Vielfalt der Künstlerdesigns hautnah entdecken und sich persönlich beraten lassen.
GERMENS Store in Chemnitz Rabenstein.
Hier besuchen
GERMENS Store in Chemnitz Rabenstein.
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GERMENS artfashion – Mode trifft Kunst, Qualität trifft Leidenschaft.
Jedes Stück erzählt eine Geschichte – und macht den Träger selbst zum Kunstwerk.
Kontaktdaten
GERMENS artfashion
Markeking GmbH
Oberfrohnaer Str. 30
09117 Chemnitz
Deutschland
Ansprechpartner
René König, Geschäftsführer
Telefon: 0049 371 6665266
eMail: info@germens.de
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