GERMENS im Museum: Mode als Zeitgeschichte und Zeitdokument
M anchmal gibt es Momente, da merke ich als Inhaber von GERMENS: Das, was wir machen, ist mehr als Mode. Als ein von Michael Fischer-Art gestaltetes GERMENS Hemd in die Corona-Sammlung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen wurde, war das für mich genau so ein Moment. Plötzlich steht ein Hemd nicht nur für Stil, Handwerk und Design – sondern auch für Zeitgeschichte. Ein Kleidungsstück wird zum Objekt, das eine gesellschaftliche Phase dokumentiert.
„Das von Michael Fischer-Art gestaltete Hemd der Modemarke GERMENS wurde in dieser Sammlung als außergewöhnliches Zeugnis der Corona-Zeit aufgenommen. Es verbindet künstlerische Gestaltung mit gesellschaftlichen Erfahrungen und dokumentiert, wie sich Mode und Zeitgeschichte während der Pandemie verschränkten. Das Hemd ist Teil der HdG-Sammlung zur Corona-Krise – ein kontextualisiertes Objekt, das sowohl Teil der Online-Sammlung ist als auch in thematischen Sonderausstellungen gezeigt werden könnte.“
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Warum ein Hemd überhaupt „Zeitdokument“ sein kann
Mode wird oft als Oberfläche verstanden. Aber in Wirklichkeit erzählt Kleidung sehr viel über eine Epoche: über Alltag, Werte, Spannungen, Hoffnungen. In der Pandemie haben wir alle erlebt, wie schnell sich Gesellschaft verändern kann – und wie sehr das auch unser Auftreten, unsere Rituale und unser Miteinander beeinflusst. Wenn ein Museum ein Hemd in eine Sammlung aufnimmt, dann nicht, weil es „schön bunt“ ist, sondern weil es etwas transportiert: eine Haltung, eine künstlerische Reaktion, einen kulturellen Abdruck dieser Zeit.
Kunst im Alltag: Das ist der Kern von GERMENS
Genau hier trifft sich unsere Idee mit dem, was ein Museum interessiert. GERMENS ist eine Plattform für Künstlerdesigns – tragbar und alltagstauglich. Ich wollte nie, dass Kunst nur „für besondere Anlässe“ existiert. Ein Hemd ist unterwegs: im Gespräch, auf Reisen, im Restaurant, bei Events. Und wenn Kunst auf diese Weise in den Alltag wandert, entsteht etwas Spannendes: Menschen begegnen dem Motiv nicht in einem stillen Raum, sondern mitten im Leben. Wer tiefer in dieses Prinzip einsteigen möchte, findet unsere Kooperationen hier: Künstlerkollaboration.
Eine starke Story für Kultur, Zeitgeist und Journalismus
Diese Museumsperspektive lässt sich weiterdenken: „Mode dokumentiert Gesellschaft.“ Denn Kleidung ist ein direkter Spiegel dessen, wie wir leben. Ein Hemd, das als kontextualisiertes Objekt in einer Sammlung geführt wird, verbindet mehrere Ebenen: Gestaltung, Handwerk, Alltag und gesellschaftliche Erfahrung. Für Kultur- und Zeitgeist-Ressorts ist das ein dankbarer Aufhänger, weil er zeigt, dass Mode nicht nur Konsum ist, sondern auch kulturelle Bedeutung haben kann – gerade dann, wenn sie künstlerisch geprägt ist.
Wer sich einen Eindruck von GERMENS Hemden verschaffen möchte, startet hier: Hemden Herren. Und wer sehen möchte, was bereits über GERMENS veröffentlicht wurde: Presseveröffentlichungen über GERMENS.
Damit ein Künstlerhemd nicht nur inhaltlich wirkt, sondern auch perfekt sitzt, gibt es bei uns den Anprobierservice für Zuhause. Und wenn danach noch individuell optimiert werden soll, nutzen viele Kunden den Änderungsservice.
Für mich ist die Aufnahme in eine Museumssammlung deshalb mehr als eine Auszeichnung. Sie ist ein Beweis, dass ein Hemd – wenn Kunst, Handwerk und Zeit zusammenkommen – zu einem Stück gelebter Geschichte werden kann.
René König
Gründer & Inhaber von GERMENS artfashion