Vom Kunstwerk zum Kleidungsstück: Künstler verdienen mit bei GERMENS
I ch glaube, man sieht einer Zusammenarbeit an, ob sie ehrlich gemeint ist. In der Mode werden Motive oft „eingekauft“: Ein Buy-out, ein einmaliges Honorar, danach verschwindet der Name des Künstlers irgendwo im Kleingedruckten. Bei GERMENS wollte ich von Anfang an einen anderen Weg gehen. Für mich ist ein Künstlerdesign kein Dekor, sondern ein geistiges Werk – und genau deshalb sollen Künstler nicht nur geliefert haben, sondern langfristig profitieren. So ist unser Beteiligungsmodell entstanden: Kooperation statt Auskauf.
Kooperation statt Buy-out: Was dahinter steckt
Bei einer echten Kooperation bleibt der Künstler sichtbar. Seine Handschrift bleibt erkennbar, sein Name wird genannt, und sein Erfolg ist mit dem Erfolg des Designs verbunden. Künstler sind bei uns am Verkauf beteiligt – nicht als „Bonus“, sondern als Prinzip. Das ist Fairness ganz praktisch: Wenn ein Motiv Menschen begeistert und oft getragen wird, dann soll das auch beim Urheber ankommen.
Vom Kunstwerk zum Kleidungsstück: Tragbare Kunst im Alltag
Mich fasziniert an diesem Konzept vor allem der Ortswechsel: Ein Werk verlässt den klassischen Kunstkontext und wird getragen. Es hängt nicht an der Wand, es ist unterwegs. Es begegnet Menschen im Restaurant, im Theaterfoyer, auf Reisen, im Büro, auf Events. Dadurch entsteht eine Form von Alltagskultur, die zugleich niederschwellig und hochwertig ist. Viele Kunden erzählen mir, dass sie über ihr Hemd ins Gespräch kommen – und plötzlich geht es nicht nur um Mode, sondern um Kunst, um Motive, um Stil. Das ist für mich der schönste Nebeneffekt: Das Hemd wird zum Gespräch über Kultur.
Warum dieses Modell auch für Künstler Sinn ergibt
Künstler brauchen Sichtbarkeit und faire Rahmenbedingungen. Ein Beteiligungsmodell kann beides leisten: Es schafft einen wiederkehrenden Wert, statt einmalig zu „verkaufen und zu vergessen“. Gleichzeitig entsteht ein Anreiz, gemeinsam an einer starken Umsetzung zu arbeiten – denn ein Hemd ist keine Leinwand. Motive müssen passen, wirken, in Bewegung funktionieren. Genau hier ist GERMENS Brücke und Übersetzer zwischen Kunst und Handwerk.
Wer einen Überblick über unsere Kooperationen bekommen möchte, findet ihn hier: Künstlerkollaboration. Und wer direkt in die Auswahl einsteigen möchte: Hemden Herren.
Damit tragbare Kunst nicht nur visuell, sondern auch im Alltag überzeugt, gibt es bei uns den Anprobierservice für Zuhause. Und wenn danach noch individuell perfektioniert werden soll, nutzen viele Kunden den Änderungsservice.
Für mich ist dieses Modell mehr als ein Vertragsdetail. Es ist ein Statement: Kunst ist wertvoll – und wenn sie Teil eines Produkts wird, soll der Künstler nicht verschwinden, sondern mitverdienen. Genau so entsteht aus einem Kunstwerk ein Kleidungsstück, das Kultur in den Alltag trägt.
René König
Gründer & Inhaber von GERMENS artfashion