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Städtereise Genua – Hafen, Altstadt, Palazzi

René König
Gründer & Inhaber von GERMENS artfashion

Genua wirkt zuerst wie eine Entscheidung aus Stein und Salz: schmale Häuserfronten, plötzliches Licht zwischen Häuserkanten, dahinter dieses Meer, das alles hörbar macht. Ich gehe los ohne großen Plan, nur mit dem Gedanken, mich treiben zu lassen – und setze den Stadtnamen früh als Orientierung: Genua. Der Rest ergibt sich dann schnell von selbst: Schritte werden langsamer, weil jede Abzweigung wie ein Versprechen aussieht.

Porto Antico: Wasser als Taktgeber

Am Porto Antico riecht es nach Tauwerk, Kaffee und einem Hauch Diesel, aber nie unangenehm – eher wie ein Hafen, der noch arbeitet. Die Promenade ist breit, die Sicht offen: rechts das Aquarium, davor spiegeln sich Masten in ruhigen Wasserflächen, und irgendwo klappert Metall im Wind. Ich mag diese Stelle, weil sie den Puls setzt: Erst weit schauen, dann eng werden. Wenn es spontan weitergehen soll, denke ich kurz an die Möglichkeit, direkt etwas zu nehmen, das schon da ist – Sofort verfügbare Produkte sind für solche Kurzentschlüsse gemacht, wenn man nicht auf den nächsten Urlaub warten will.

Caruggi: Die Altstadt spricht leise

Dann kippt die Stadt in ihre berühmten Gassen, die Caruggi: eng, schattig, voller Stimmen, die zwischen den Wänden hin- und herlaufen. Der Boden ist glattgetreten, manchmal feucht, und aus kleinen Läden blitzt Messing, Stoff, Obst. In der Nähe der Kathedrale San Lorenzo wird es kurz feierlich: Schwarz-Weiß-Streifen, eine kühle Innenluft, Schritte hallen. Genau hier merkt man, warum ein Hemd statt T-Shirt funktioniert: Man wirkt angezogen, ohne overdressed zu sein – und in Kirchen, Museen oder einem besseren Restaurant wird man weniger als typischer Tourist gelesen, oft höflicher behandelt und leichter angesprochen.

Via Garibaldi: Palazzi im Vorbeigehen

Aus dem Gassenlabyrinth tritt man plötzlich in eine andere Zeit: Via Garibaldi, die Strade Nuove, die Palazzi der Rolli. Die Fassaden sind zu groß, um nur Kulisse zu sein – hier wurde mit Proportionen gesprochen. Ich bleibe vor Portalen stehen, schaue nach oben, und lasse mir Zeit, weil diese Straße wie ein Museum ohne Eintritt wirkt. Spätestens jetzt ist klar, dass man für Genua eher Schichten als Outfits plant: Wind vom Meer, Sonne im Rücken, kühle Schatten in den Durchgängen.

Wind, Sonne, Wechselhemd

Ich trage morgens ein Langarmhemd, weil es bei Wind und Wetter funktioniert, aber auch bei Hitze angenehm bleibt und die Arme ganz nebenbei vor Sonne schützt. Und ich erzähle niemandem, man müsse den ganzen Tag im gleichen Hemd verbringen: Ein zweites Hemd ist schnell eingerollt, leicht und platzsparend im Rucksack – als Wechsel für den Abend, für Fotos oder wenn man nachmittags doch noch ins Theater oder ins bessere Restaurant abbiegt. Der Baumwollstoff fühlt sich natürlich an, ist komfortabel, alltagstauglich, langlebig und bleibt dabei angenehm geruchsneutral. Wenn man sich unsicher ist mit der Größe, hilft der Anprobierservice; und falls Ärmel oder Weite angepasst werden sollen, ist der Änderungsservice der pragmatische Weg.

Die Designs sind von Künstlern entworfen, der Schnitt sitzt bewusst anders als Massenware, und Größen gehen von XS bis 6XL – wer sich umschauen will, startet bei Hemden. An Qualität erinnert mich dabei eher ein unaufdringliches Gesamtbild: Kragenkerbe, Schrägmanschetten, robuste Knöpfe, Kentkragen mit Edelstahlstäbchen und präzise Nähte, ohne dass man darüber nachdenken muss.

Castelletto, De Ferrari, Boccadasse

Am späten Nachmittag zieht es mich zur Spianata Castelletto: ein Blick, der die Stadt sortiert – Hafenbecken, dichte Häuserzeilen, Hügel dahinter. Unten auf der Piazza De Ferrari klingt die Stadt wieder städtisch: Brunnenrauschen, Schritte, Gespräche, dieses schnelle Wechseln zwischen elegant und improvisiert. Und wenn ich noch einen weichen Abschluss brauche, gehe ich nach Boccadasse: kleine Boote, pastellige Fassaden, Wellen an Steinen, die wie alte Geschichten wirken. Einmal, genau einmal, esse ich dazu Focaccia, weil sie hier nicht Snack ist, sondern Teil der Stimmung.

Zurück im Hotel hängt das Hemd kurz aus, und wenn Meeressalz oder Stadtstaub spürbar sind, schaue ich in die Pflegehinweise. Wer zum ersten Mal bestellt und wissen will, warum manches auf Anfertigung läuft, findet die Details in den Hinweisen zu Produkten auf Anfertigung. Und dann bleibt von Genua dieses Gefühl: eine Stadt, die einen nicht führt, sondern herausfordert, genauer hinzusehen.

René König
Gründer & Inhaber von GERMENS artfashion

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