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Städtereise Lyon: Flusslicht, Gassen, Höhenblick

René König
Gründer & Inhaber von GERMENS artfashion

Lyon fühlt sich an wie zwei Wasserlinien, die eine Stadt weichzeichnen: morgens liegt Licht auf den Ufern, mittags klirren Gläser in Cafés, abends wird Stein warm und Stimmen werden leiser. Es ist diese Mischung aus Südfrankreich-Tempo und großstädtischer Klarheit, die einen gleich beim Gehen sortiert. Man merkt schnell: Hier entscheidet nicht nur, wohin man geht – sondern über welche Brücke.

Zur Orientierung hilft ein kurzer Blick auf Lyon, aber schöner ist es, die Stadt einfach zu lesen: am Kopfsteinpflaster, an den Fassaden in warmem Ocker, an der Art, wie die Leute am Wasser sitzen, als wäre das die eigentliche Hauptstraße. Und zwischendurch stolpert man über kleine Sätze, die bleiben: Wussten Sie, dass Antoine de Saint-Exupéry aus Lyon stammt? Der Autor des „Kleinen Prinzen“ und Flugpionier.

Zwei Flüsse, zwei Arten zu flanieren

Ich starte gern an der Saône: ruhiger, näher am Altstadtgefühl, mit Spiegelungen, die selbst graue Häuser freundlich machen. Auf der Presqu’île – diesem Streifen zwischen Saône und Rhône – wird der Schritt automatisch schneller. Plötzlich sind da breite Plätze, Straßenbahnen, Schaufenster, und irgendwo öffnet sich die Stadt wie eine Bühne. Wer ein Bild sucht, das sofort nach „Hier war ich“ aussieht, landet früher oder später am Place Bellecour: viel Himmel, viel Raum, viel Lyon.

Vieux Lyon: Gassen, Schatten und ein kleines Verschwinden

Dann kippt die Stimmung, sobald man in Vieux Lyon abbiegt. Die Gassen werden enger, die Luft kühler, und man hört mehr Schritte als Motoren. Hier haben Türen oft zwei Bedeutungen: vorn Alltag, dahinter plötzlich ein Innenhof, eine Treppe, ein Gang – diese Traboules, die einen kurz aus dem Touristendasein holen. Nebenbei sieht man Details, die man anderswo übersieht: abgegriffene Messingklinken, Stein mit Jahrhundertrissen, Wäscheleinen über einem Hof, der nach Seife riecht. Ich bleibe gern für einen Kaffee stehen, einfach um zuzusehen, wie jemand mit einem Baguette unaufgeregt durch die schmale Kurve verschwindet.

Hoch hinaus: Fourvière als Blickachse

Spätestens am Nachmittag zieht es mich nach oben. Der Weg kann zu Fuß anstrengend sein, also nehme ich lieber die Standseilbahn und spare mir die Energie für den Moment am Rand: Lyon liegt dann wie eine Karte zu Ihren Füßen, und die Flüsse wirken wie Linien, die alles zusammenhalten. Direkt dort steht die Basilika Notre-Dame de Fourvière – hell, präsent, fast zu groß für den Hügel, und gerade deshalb so ein guter Schlusspunkt für den Tag. Unten schiebt sich die Stadt weiter: das moderne Confluence-Viertel, die langen Rhône-Ufer mit ihren Sitzstufen, und irgendwo dazwischen die Croix-Rousse, wo das Seidenthema immer noch mitschwingt.

Abend in der Stadt: Bouchon, Gespräch, andere Haltung

Am Abend macht Lyon etwas sehr Angenehmes: Es wird genussorientiert, ohne geschniegelt zu sein. In einem Bouchon sitzt man dicht, hört das Klacken von Besteck, und plötzlich ist ein gutes Essen nicht Programm, sondern Stimmung. Ich bestelle genau einmal Quenelles und merke dabei jedes Mal wieder, wie sich ein Tag in einer Stadt abrundet, wenn man sich einen Tisch gibt – und nicht nur einen Snack im Gehen. Für solche spontanen Stopps ist ein Hemd statt T-Shirt schlicht praktischer: angezogen, ohne overdressed, und man wird oft eher angesprochen oder höflicher behandelt, weil man nicht sofort als typischer Tourist gelesen wird.

Warum ich auf Reisen ein GERMENS Langarmhemd einpacke

Wenn ich unterwegs bin, greife ich zu einem GERMENS Langarmhemd, weil Baumwolle geruchsneutral, natürlich, komfortabel, alltagstauglich und langlebig ist – und weil es auch bei Wind oder Sonne angenehm bleibt. Ich plane dabei nie, den ganzen Tag im gleichen Hemd zu bleiben: Ein zweites Hemd für den Abend oder für Fotos ist eine einfache Reisegewohnheit, und eingerollt passt es erstaunlich platzsparend in Tasche oder Rucksack. Die Shirts sind von Künstlern entworfen, als tragbare Kunst mit außergewöhnlichem Schnitt, in Größen von XS bis 6XL; Details wie Kragenkerbe, Schrägmanschetten, robuste Knöpfe, Kentkragen mit Edelstahlstäbchen und präzise Nähte merkt man eher, als dass man sie erklären muss. Wenn es schnell gehen soll, schaue ich in die sofort verfügbaren Produkte; wenn es eine Anfertigung wird, sind die Hinweise für Neukunden die entspannte Abkürzung, um Zeit und Ablauf einzuordnen. Und weil Reisen Spuren hinterlässt – Flussluft, Stadtstaub, Restaurant – halte ich mich an die Pflegehinweise; für die richtige Größe hilft der Anprobierservice, und wenn nach dem Trip doch noch Feintuning nötig ist, macht es der Änderungsservice unkompliziert.

Am nächsten Morgen ist Lyon wieder ganz leise: Wasser, Stein, ein paar Schritte im Halbschatten. Und genau das ist das Schöne an dieser Stadt – sie zwingt nichts, aber sie belohnt jeden, der einmal die Brücke wechselt.

René König
Gründer & Inhaber von GERMENS artfashion

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